Wie wird eine Bong geraucht?

 
Eines - leider - vorweg: Die perfekte, allgemeingültige und jeden glücklichmachende Anleitung zum Rauchen einer Bong gibt es leider nicht. Dafür unterscheiden sich schon die verschiedenen Bongarten und Pfeifendesigns zu sehr. Die Settings wie Wasserstand und Kopffüllung müssen für jede Pfeife bzw. für jeden Kopf neu ermittelt werden. Was gleich bleibt ist die Rauchtechnik - die hat sich seit Jahrhunderten nicht verändert.

Bongwasser einfüllen

Über die beste Füllhöhe des Wassers in einer Bong streiten sich die Gelehrten. Eine Faustregel gar ein festgeschriebenes Gesetz gibt es hier nicht. Der passende Wasserstand wurde erreicht, wenn es weder zum Kickloch oder Chillumansatz wieder herausläuft (was in den meisten Fällen schon viel zu viel wäre) und die Bong durch das Wasservolumen nicht zu schwer zu ziehen ist. Wer sich hier unsicher ist, probiert einfach mal ein bißchen ohne Mische im Kopf rum bis er sein perfektes Setting gefunden hat. Wichtig ist, daß auch beim heftigen Ziehen keine Wasser durch den Hals oder das Chillum gezogen wird. Das wäre vor allem bei verschmutzen Bongs eine sehr ekelige Angelegenheit.

Bongkopf füllen

Wichtig ist an dieser Stelle den vorhandenen Bongkopf bzw. dessen Machart zu beachten. Kritisch ist vor allem der Durchmesser des Kopfloches im Verhältnis zu Gesamtgröße. Ist dieser zu groß um das Material von selbst zu halten (später kommt noch der Unterdruck beim Ziehen dazu) braucht man einen Sieb, um das Durchfallen des Materials zu verhindern. Bei engen Durchlässen wird die Mische auch beim Ziehen im Kopf gehalten und rutscht erst als Asche ins Bongwasser ab. Köpfe mit engen Durchlässen nennt man Flutschkopf Die Füllhöhe des Köpfchen hängt ab von:
  • der Anzahl der Raucher
  • beim Einzelkonsum von der persönlichen Lungenkraft
  • der eigenen Vorliebe
  • der Konsistenz der Mische

Der Rauchvorgang

Die exakte Technik des Bongrauchens hängt davon ab, ob man eine Bong mit Kickloch (gängig in Europa) oder ohne Kickloch (eher in den USA anzutreffen) vor sich hat. Der eigentliche Rauchvorgang besteht aus zwei Phasen:
  • In der Phase des Luft ansaugens wird das Kickloch (sofern vorhanden) zugehalten und der Mund am oberen Ende des Zylinders angesetzt, der Bongkopf wird jetzt entzündet und dann angezogen ohne das Kickloch zu öffnen. Durch den Unterdruck, der in dem Bong entsteht, strömt Luft aus der einzig verbliebenen Öffnung, dem Chillum mit der Rauchware nach. Hierbei wird der glühende Kopf aufgrund der durchströmenden Luft noch heißer; der Rauch wird durch das Wasser in den Innenraum der Bong gezogen. So entsteht das charakteristische Blubbern das zu den Pseudonymen für Bongs geführt hat - Blubber oder Blubbern für den Vorgang.
  • Ist der Innenraum vollständig gefüllt, kommt die nächste Phase. Man atmet nochmal tief durch (durch die Nase, oder man setzt ab) und zieht dann so stark an der Bong, bis das Köpfchen leer ist, und öffnet dann das Kickloch (bei Bongs ohne Kickloch wird stattdessen der Kopf angehoben), um den gesamten Rauch in die Lunge zu ziehen. Man kann den Kopf auch in einem Zug rauchen, ohne abzusetzen. Diese Methode wird als „hitten oder kicken“ (von engl. "hit" - schlagen) bezeichnet.

Kommentare

Hätte nie gedacht, daß es dafür eine Anleitung braucht, aber gut

Das ist doch ne verarsche hier oder

aber ein Hinweiss habe ich nicht gefunden

BITE NICHT IN DIE BONG Husten oder druck (Luft) in die Bong Drücken . ;)

Ich weiß noch, wie froh ich damals war als mich ein Kumpel daran gehindert hatte, die Mische direkt in das Chillum zu kippen.

Anfänger brauchen Anleitung!

bei manchen tut es aber auch einfahc eine gesunde portion menschenverstand

Kommt wohl auch etwas auf das Alter und das allgemeine technische Verständnis an. bzw. sitz hier nebenbei mit einem Dosenöffner, den ich einfach nicht kapiere :D

Gute Anleitung, ich sollt mal wieder... :)

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