Drehmaschinen
Wer kennt das nicht? Der Tabak fällt zu allen Seiten heraus, der Spacer sitzt nicht da wo er soll und am Ende gleicht die Tüte mehr einem Origami-Werk als einem Joint. Zumindest bei den ersten Versuchen wird das sicherlich jeder schon einmal erlebt haben.
Doch Drehmaschinen schaffen angeblich Abhilfe. Einfach Tabak rein, ein paar mal drehen, das Blättchen dazu und fertig. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Deswegen hier eine kleine Hilfestellung zum Drehen mit Drehmaschinen.Die Menge macht's:
Auch mit Drehmaschine werden die ersten Versuche wahrscheinlich eher enttäuschend sein. Man sollte daher ersteinmal mit einem billigen Tabak üben.
Viel zu erklären gibt es weiterhin nicht. Die beiden Querstreben, über die das Drehband „gespannt“ ist, werden nach außen gedrückt. Nun kann man, wenn nicht schon vorhanden, das Gummiband in der Mitte eindrücken, so dass eine Mulde entsteht. In diese kann man dann den Tabak und ggf. einen Spacer einfüllen. Die Streben werden nun wieder zur Mitte gedrückt und die Mulde so geschlossen. Jetzt kann man mit den Daumen das Gummiband drehen. Nach 1-2 Drehungen steckt man das Blättchen in die Ritze zwischen den beiden Streben und dreht es ein wenig ein. Anlecken nicht vergessen und komplett eindrehen. Nach weiteren 1-2 mal drehen, kann man die Konstruktion öffnen und die fertige Tüte entnehmen. Hat man die richtige Menge Tabak eingefüllt und diese richtig verteilt, so ist die Tüte wahrscheinlich sauber und ansehnlich gedreht und wartet nur darauf, geraucht zu werden. Wahrscheinlicher ist es aber, dass die Tüte viel zu dick, oder viel zu fest ist. Da hilft jedoch nur üben. Nach 4-5 geübten Tüten hat man den Dreh raus.
Die Drehmaschine
Es gibt viele verschiedene Arten und Modelle von Drehmaschinen. Zum einen für kleine Blättchen und zum anderen für große Blättchen. Die für die großen Blättchen drehen zudem konisch. Man erhält also einen Joint. Ansonsten ist das System immer das gleiche. Welche Drehmaschine man sich kauft, hängt also in erster Linie vom Geschmack ab. Hat man vor, die Drehmaschine länger und oft zu benutzen, empfiehlt es sich jedoch, ein paar Euro mehr auszugeben und Wert auf eine stabile Ausführung zu legen. Schwachstellen sind vor allen Dingen die Querstreben, da diese gerne ausbrechen, und das Rollgummi. Das reißt bei billigen Drehmaschinen häufig an der Naht.
Drehmaschine oder mit der Hand?
Das ist schnell beantwortet: Wie es am besten geht. Wenn man es kann, ist es absolut nicht verkehrt, mit der Hand zu drehen. Man hat einfach mehr Gefühl für den Joint und muss nicht immer eine Drehmaschine mit sich herumschleppen. Ein klarer Vorteil der Drehmaschinen ist jedoch, dass man den Tabak in der Mulde gut verteilen und evtl. nocheinmal etwas zerkleinern kann, ohne dass etwas verloren geht.




